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Die private Krankenversicherung

 

Die private Krankenversicherung nimmt nur Antragsteller auf, wenn das Bruttoeinkommen die gesetzliche Versicherungspflichtgrenze überschreitet. Unabhängig vom Einkommen können sich Selbstständige, Freiberufler und Beamte privat krankenversichern lassen.

 

Woran orientieren sich die monatlichen Beiträge?

Anders als bei der gesetzlichen Krankenversicherung, die Monatsbeiträge vom Einkommen des Versicherten abhängig macht und nach dem Solidaritätsprinzip arbeitet, orientieren sich die privaten Versicherungsunternehmen am Geschlecht, Alter, der Krankenvorgeschichte, dem aktuellen Gesundheitszustand und den individuellen Ansprüchen des Antragstellers. Wer nicht auf eine Grundversorgung, die dem Standard der gesetzlichen Krankenversicherung entspricht, zurückgreifen will, muss dafür auch höhere Beiträge zahlen. Chefarztbehandlung und der Aufenthalt in einem Ein- oder Zweibettzimmer bei einer stationären Behandlung gehören zu den höherwertigen Tarifen.

 

 

 

Welches Leistungsspektrum bietet die PKV?

Anders als bei den Krankenkassen ist der Privatversicherte selbst Vertragspartner von Krankenhäusern und Ärzten. Grundsätzlich gilt das sogenannte Kostenerstattungsprinzip. Der Patient erhält seine Rechnung nach einer medizinischen Behandlung und geht in Vorleistung. Danach werden die Kosten mit dem Versicherer abgerechnet. Grundsätzlich besteht für Privatversicherte die Möglichkeit, den Arzt wie auch die Klinik selbst auszuwählen, während der Kassenpatient eine Überweisung benötigt und die Türen für eine reine Privatklinik verschlossen bleiben. Nicht familienversichert sind die Ehepartner und Kinder des Versicherten. In der privaten Krankenversicherung benötigt jeder einen eigenen Vertrag.

 

Welche Besonderheiten gelten bei der Antragstellung?

Zu den wichtigsten Aufnahmekriterien gehört das Überprüfen der Gesundheit. Dabei müssen Fragen zur Krankenvorgeschichte wie auch zum aktuellen Gesundheitszustand beantwortet werden. Je höher die Risiken für den Versicherer, desto höher fallen auch die Beiträge aus. Doch wer seine Gesundheitsfragen nicht wahrheitsgemäß beantwortet, um an der Beitragshöhe einzusparen, läuft im Leistungsfall Gefahr, dass der Versicherer nicht leistet oder gar Kosten zurückfordert. Wer mit besonders hohen individuellen Risiken behaftet ist, muss in der Regel Risikozuschläge zahlen oder kann im schlimmsten Fall von der PKV abgelehnt werden.

 

 

 

Seit 2009 gilt die Versicherungspflicht

Die Gesundheitsreform im Jahr 2007 wollte sicherstellen, dass alle Menschen einen lückenlosen Krankenversicherungsschutz haben. Zum 1. Januar 2009 gilt auch für die privaten Versicherungen die Versicherungspflicht. Der Basistarif muss von allen Gesellschaften angeboten werden. Dieser orientiert sich nicht am Alter, Geschlecht und dem Gesundheitszustand, sondern vielmehr gilt, dass die Versicherung jeden Antragsteller annehmen muss. Verbunden damit ist auch die Chance, Altersrückstellungen, die private Anbieter aus den Beiträgen der Versicherten bilden, bei einem Wechsel zu einer anderen Versicherungsgesellschaft mitnehmen zu können. Dies bezieht sich jedoch auf Verträge, die ab dem 1. Januar 2009 geschlossen wurden. Während sich die Kosten für die herkömmlichen PKV-Tarife insbesondere an den gewünschten Leistungen orientieren, sind die Kosten für den Basistarif auf die Höchstkosten für den gesetzlichen Krankenversicherungsschutz festgesetzt, also auf rund 570 Euro monatlich.